Glasfaser Hengersberg GmbH - Privatkunde



1. Leistungen des Anschlusses für Privatkunden
Die Glasfaser Hengersberg GmbH (folglich GFH) stellt dem Kunden entsprechend den vertraglichen
Vereinbarungen im Rahmen der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkeiten am Anschluss
folgende Leistungen zur Verfügung: Die GFH überlasst dem Kunden am Anschluss mehrere Dienste mit den
nachfolgenden Leistungen und Bedingungen. Kann der Kunde über den beschriebenen Leistungsumfang
hinaus kostenlos weitere Leistungen nutzen, so besteht darauf kein Anspruch. Bei einer möglichen
Leistungseinstellung durch die GFH für den Kunden besteht weder ein Anspruch auf Minderung, Erstattung
oder Schadenersatz noch ein Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund. Die Dienste werden am Anschluss
durch technische Maßnahmen getrennt. Dienstabhängig erfolgt die Authentifizierung des Kunden über die, in
den jeweiligen Abschnitten beschriebenen Mechanismen.


1.1. Internet
Die GFH überlässt dem Kunden einen Telekommunikationsanschluss, der Zugang zum Internet über das
Internet-Protokoll bietet. Abhängig vom Stand des Netzausbaus, stellt die GFH folgende
Übertragungsgeschwindigkeiten am Endkundenanschluss zur Verfügung:


• Downstream ≥ 100.000 kBit/s,
• Upstream ≥ 40.000 kBit/s


Die an der Anschlussadresse des Kunden verfügbaren Übertragungsgeschwindigkeiten sind u.a. abhängig
von der Zugangstechnologie, vom Netzausbau, der Länge und aktuellen Qualität der Anschlussleitung und
vom eingesetzten Endgerät (CPE) und können daher abhängig von der Anschlussadresse variieren. Der
Netzausbau und damit die Ausführungsvarianten des Anschlusses sind in Punkt 1.4 beschrieben. Die
konkret verfügbare Geschwindigkeit bei Nutzung des Anschlusses hängt von der Netzauslastung, der
Übertragungsgeschwindigkeit der angewählten Server und der eingesetzten Hardware und Software des
Kunden ab. Die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten können daher abhängig von diesen
Gegebenheiten variieren. Die Nutzungsabrechnung inkl. Verkehrsvolumenmessung für den Internetzugang
erfolgt an zentralen Netzknoten. Die Abrechnung aller übertragenen Daten erfolgt pauschal und ist im
Grundpreis des jeweiligen Paketes enthalten. Grundsätzlich erfolgt eine Gleichbehandlung aller InternetDaten. Weitere Details zum Internet-Dienst sind in Abschnitt 2 beschrieben.


Abhängig vom gewählten Produkt wird das maximal übertragbare Datenvolumen ggf. limitiert:


• Markt Connect Standard: 25 Gigabyte
• Markt Connect Klassik: 100 Gigabyte
• Markt Connect Komfort: unbegrenzt


Bei Überschreitung des gebuchten Datenvolumens, wird die nutzbare Datenrate für den Internetdienst auf


• Downstream 1.000 kBit/s und
• Upstream 348 kBit/s beschränkt.


Betrachtet wird dabei der Zeitraum der letzten 30 Kalendertage. Das Datenvolumen ergibt sich aus der
Summe der im Upload und Download übertragenen Datenmengen (1 Kilobyte entspricht 1.024 Byte; 1
Megabyte entspricht 1.024 Kilobyte; 1 Gigabyte entspricht 1.024 Megabyte). Die Produktdefinition orientiert
sich am typischen Verhalten der Anschlussnutzung eines Privatkunden. Bei einer gravierenden
Abweichung dieses Verhaltens ist die GFH berechtigt, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen.


1.2. Telefon
Die GFH überlässt dem Kunden einen Telefonanschluss als IP-Anschluss über das Next-GenerationNetwork (NGN) der GFH. Die Kommunikation im NGN Netz der GFH erfolgt über SIP (Signalisierung) und
RTP (Datenübertragung). Der Kunde kann mit Hilfe von angeschalteten Endgeräten Verbindungen
entgegennehmen oder zu anderen Anschlüssen herstellen lassen. Hierfür stehen, je nach gewählten Tarif,
ein oder zwei Sprachkanäle zur Verfügung, die zur Übertragung von Sprache und Fax-Daten mit einer
maximalen Geschwindigkeit von 9.600 kBit/s genutzt werden können. Die Abrechnung der Verbindungen
erfolgt gemäß der Preisliste zum beauftragten Anschluss. Verbindungsnetzbetreiberleistungen (Call-byCall, Internet-by-Call, Preselection) Dritter sind nicht Bestandteil dieses Vertrages und gegenwärtig nicht
möglich. Verbindungen, die mit 118, 0191–0194 oder 0900 beginnen, sind derzeit nur möglich, wenn der
Dienstbetreiber dieser Rufnummern diese Leistung mit der GFH vertraglich vereinbart hat.


Die Verwendung des Telefonanschlusses ist nur an der im Rahmen des Vertragsverhältnisses vereinbarten
Installationsadresse zulässig. Im Rahmen der Notrufzustellung (§ 108 TKG) wird der für den
Telefonanschluss vereinbarte Installationsort übermittelt. Wird der Telefonanschluss an einem anderen als
den vereinbarten Installationsort verwendet haftet die GFH nicht für dadurch entstandene Schäden.


1.3. Endgeräte
Die GFH stellt dem Kunden bei Vertragsabschluss ein Endgerät (CPE) zur Verfügung. Die Kosten für das
Endgerät sind im Bereitstellungspreis enthalten, sofern die Mindestvertragslaufzeit eingehalten wird.
Andernfalls wird ein Entgelt in Höhe von 149,00 Euro zusätzlich verrechnet. Das zur Verfügung gestellte
Endgerät (kompatibel und zertifiziert) geht mit Übergabe an den Kunden in dessen Eigentum über. Die
Verwendung des Endgerätes steht dem Kunden frei. Obwohl die GFH bei ihren Diensten grundsätzlich auf
Standard- und offene Schnittstellen setzen, kann bei Verwendung eines nicht auf Kompatibilität geprüften
Endgerätes keine Garantie für die Kompatibilität mit den angebotenen (Teil-) Diensten übernommen
werden.


1.4. Ausführungsvarianten
Abhängig vom Stand des Netzausbaus werden die Anschlüsse über eine der nachfolgenden Varianten
realisiert. Entsprechend der Ausführungsvarianten sind bestimmte Internet-Bandbreiten und / oder Dienste
nicht verfügbar.


1.4.1. Ausführungsvariante 1 (FTTH)
Bei Ausführung des Anschlusses als Glasfaser-Wohnungsanschluss (FTTH) erfolgt die Signallieferung bis
in die Wohnung des Endkunden über das Glasfasernetz der GFH. Die Zuführung zur Wohnung des
Kunden erfolgt über die Glasfaser-Gebäudeverkabelung (Glasfaser-Endleitung). Die Bereitstellung und
Unterhaltung der Glasfaser-Endleitung erfolgt durch den Gebäudeeigentümer und muss gem. ITU G.657.A
ausgeführt sein. An der netz- und kundenseitigen Schnittstelle zur GFH müssen Steckverbinder vom Typ
LC/APC eingesetzt werden. Die verfügbare Bandbreite des Internet-Dienstes ist dabei unabhängig von der
Länge der Anschlussleitung und beträgt maximal 150.000 kBit/s im Downstream und 50.000 kBit/s im
Upstream. Das Signal wird als IEEE 1000Base-BX Ethernet Signal übergeben (Downstream 1490nm,
Upstream 1310nm).


1.4.2. Ausführungsvariante 2 (FTTB)
Bei Ausführung des Anschlusses als Glasfaser-Gebäudeanschluss mit Telefonkabelverteilung erfolgt die
Signallieferung bis zum Gebäude des Endkunden über das Glasfasernetz der GFH. Die Zuführung zur
Wohnung des Kunden erfolgt über bestehende, unbeschaltete Leitungen der TelefonGebäudeverkabelung (Endleitung). Die maximal verfügbare Bandbreite des Internet-Dienstes ist dabei
abhängig von Länge, Qualität und Beschaltungsgrad der Endleitung. Sie beträgt bei VDSL 100.000 kBit/s
im Downstream bzw. 40.000 kBit/s im Upstream, bei ADSL 16.000 KBit/s im Downstream bzw. 2.000 kBit/s
im Upstream. Die Signaleinspeisung erfolgt mittels VDSL2 (gem. ITU G.993.5) durch einen Netzknoten am
Verzweigungspunkt der Endleitungen. Diese Variante findet nur für Mehrparteienhäuser mit mindestens
vier Wohneinheiten Anwendung.


1.4.3. Ausführungsvariante 3 (FTTC)
Bei Ausführung des Anschlusses als DSL-Anschluss erfolgt die Signallieferung über eine
Teilnehmeranschlussleitung der Telekom Deutschland GmbH. Die maximale verfügbare Bandbreite des
Internets ist dabei abhängig von Länge, Qualität und Beschaltungsgrad der Teilnehmeranschlussleitung
vom Telekom Einspeisepunkt bis zum Kunden. Sie beträgt bei VDSL 100.000 kBit/s im Downstream bzw.
40.000 kBit/s im Upstream, bei ADSL 16.000 KBit/s im Downstream bzw. 2.000 kBit/s im Upstream. Die
Signaleinspeisung erfolgt bei kurzen Leitungslängen mittels VDSL2-Vectoring (gem. ITU G.993.5) bzw.
ADSL2+ Annex J (gem. ITU G.992.5) bei langen oder schlechten Anschlussleitungen.


1.5. Übergabepunkte
Die GFH übergibt die angebotenen Dienste jeweils am Netzabschlusspunkt, der sich i.d.R. im Keller des
Gebäudes befindet. Dieser ist, abhängig von der jeweiligen Ausführungsvariante, entweder
Netzabschlusspunkt des Glasfaseranschlussnetzes der GFH (Gf-APL) bei der Ausführungsvariante 1 und 2
oder der Abschlusspunkt des Liniennetzes der Telekom Deutschland GmbH (APL) bei der
Ausführungsvariante 3. Die Signalverteilung im Gebäude erfolgt über die jeweils zur Ausführungsvariante
beschriebene Endleitung (Gebäudeverkabelung). Entsprechend ist die GFH nicht für etwaige Störungen
oder Leistungsbeeinträchtigungen verantwortlich die aufgrund von Mängeln am Endleitungsnetz auftreten.
Die GFH beseitigt Störungen an der Endleitung nach gesondertem Auftrag. Die Abrechnung erfolgt nach
Aufwand gem. aktuell gültiger Preisliste.


1.6. Verfügbarkeit, Wartung und Entstörung
Die GFH beseitigt Störungen ihrer technischen Einrichtungen im Rahmen der bestehenden technischen
und betrieblichen Möglichkeiten und erbringt hierzu folgende Leistungen: Annahme der Störungsmeldung &
Servicebereitschaft: Mo – Fr, 7:00 – 17:00 Uhr, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage. Entstörfrist: Die
Entstörfrist beträgt 16 Stunden; sie wird außerhalb der Servicebereitschaft ausgesetzt und mit Beginn der
nächsten Servicebereitschaft fortgesetzt; sie endet durch Rückmeldung bzw. Beseitigung der Störung.
Verfügbarkeit: Die jährliche Anschlussverfügbarkeit (für den Internet- und Telefonanschluss) beträgt
mindestens 97,5%. Wartungsarbeiten: Planmäßige Wartungsarbeiten für die Erbringung der Dienstleistung
werden in den Wartungsfenstern dienstags bis donnerstags von 0:00 – 07:00 Uhr durchgeführt. Eine
Nichtverfügbarkeit in diesem Zeitraum gilt nicht als Störung, d.h. sie wird nicht auf die Verfügbarkeit des
Dienstes angerechnet.


2. Leistungsmerkmale Internet
Die Übertragung der Daten beim Dienst Internet muss über PPPoE (Point-to-Point Protocoll over Ethernet)
mit Dienstkennzeichnung erfolgen. Bei VDSL- und Ethernetübertragungen ist VLAN ID 7 zu verwenden.
Bei ADSL sind VPI 1 und VCI 32 mit LLC zu verwenden. Als Authentifizierungsmethode wird PAP oder
CHAP unterstützt. Die Internetverbindung wird zur Neuvergabe der dynamischen IP-Adressen nach 24
Stunden automatisch getrennt. Eine sofortige Wiedereinwahl des Kunden ist möglich.


2.1. IP Adressen
Bei der Einwahl werden, sofern im Anbieternetz bereits implementiert, IPv6-Adressen als dynamischer
Prefix zugeteilt. Die IPv4-Konnektivität wird über eine dynamisch vergebene öffentliche IPv4 Adresse oder
über ein NAT-Gateway realisiert. Ein Anspruch auf eine öffentliche IPv4 Adresse besteht nicht. Die
Erreichbarkeit von Ressourcen und Anwendungen am Anschluss des Kunden über das Internet ist nur über
IPv6 und öffentlichen IPv4 Adressen uneingeschränkt möglich. Der Betrieb von Serverdiensten ist nicht
gestattet.


3. Leistungsmerkmale Telefon
Zur Anschaltung analoger und digitaler Telekommunikations-Endgeräten ist ein entsprechendes Endgerät
gem. Abschnitt 1.3 erforderlich. Die GFH stellt auf Nachfrage eine aktuelle Liste unterstützter Endgeräte
zur Verfügung. Die Übertragung der Daten beim Telefondienst muss mit Dienstkennzeichnung erfolgen.
Bei VDSL- und Ethernetübertragungen ist VLAN ID 6 zu verwenden. Bei ADSL sind VPI 1 und VCI 35 mit
LLC zu verwenden. Eine Authentifizierung ist nicht erforderlich. Die Adressvergabe erfolgt per DHCP.


3.1. Rufnummer, Portierung
Der Kunde erhält eine oder mehrere Rufnummer aus dem Rufnummernraum, der der GFH von der
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) für das
jeweilige Ortsnetz zugeteilt wurde. Abweichend hiervon kann der Kunde eine oder mehrere Rufnummern,
die ihm von einem anderen Anbieter zugeteilt wurden, in das Telefonnetz der GFH übertragen (Portierung).


3.2. Qualität und Verfügbarkeit
Sprachverbindungen werden im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten mit einer
mittleren Durchlasswahrscheinlichkeit von mindestens 98 % hergestellt. Datenübertragungen und
Interneteinwahl über die Sprachkanäle sind derzeit nicht möglich. Die Verfügbarkeit der
Telefondienstleistungen kann durch die Leistungsmerkmale, die zwischen den an einer Verbindung
beteiligten Netzbetreibern vereinbart sind, eingeschränkt sein.


3.3. Einzelverbindungsnachweis (EVN)
Auf Wunsch erhält der Kunde eine Aufstellung aller zur Abrechnung relevanten Verbindungen in zeitlicher
Abfolge mit zugehörigem Preis. Die Zielrufnummern der Verbindungen werden entsprechend dem Wunsch
des Kunden entweder a) um die letzten drei Ziffern verkürzt oder b) in vollständiger Länge angegeben. Aus
datenschutzrechtlichen Gründen werden Verbindungen zu bestimmten Personen, Behörden und
Organisationen ohne Angabe der Zielnummer in einer Summe zusammengefasst. Alle Verbindungsdaten
werden bei der GFH spätestens sechs Monate nach Rechnungsversand gelöscht, sofern nicht aus
datenschutzrechtlichen Gründen oder auf Wunsch des Kunden eine frühere Löschung erfolgt. Eine längere
Speicherung erfolgt nur, wenn Einwendungen gegen die Rechnung erhoben wurden.


3.4. Telefonbucheintrag/Auskunft
Auf Antrag des Kunden veranlasst die GFH die Aufnahme eines Kundendatensatzes in das
Kommunikationsverzeichnis der Deutschen Telekom, das als Basis für gedruckte Verzeichnisse, für
elektronische Medien und zum Betreiben telefonischer Auskunftsdienste genutzt wird. Der
Kundendatensatz besteht aus dem Namen, der Anschrift und der ersten Rufnummer des Kunden. Auf
Wunsch des Kunden dürfen Mitbenutzer eingetragen werden, soweit diese damit einverstanden sind. Der
Kunde kann die Nutzung des Kundendatensatzes in seinem Antrag einschränken bzw. ihr später ganz oder
teilweise widersprechen. Der Standardeintrag ist kostenlos.


3.5. Leistungsmerkmale des Telefonanschlusses
Bei allen GFH Markt Connect Tarifen sind die folgenden Leistungsmerkmale enthalten:
• Rufnummernanzeige (CLIP, CLIR): Die Rufnummer des anrufenden Anschlusses wird, sofern dies vom
anrufenden Teilnehmer nicht unterdrückt wird, übermittelt (CLIP). Bei abgehenden Verbindungen wird die
Rufnummer des eigenen Anschlusses standardmäßig an den gerufenen Anschluss übermittelt. Mit
Ausnahme der Verbindungen zu Notrufanschlüssen von Polizei und Feuerwehr kann diese Übermittlung a)
fallweise oder b) ständig unterdrückt werden (CLIR).
• Anrufweiterschaltung: Ankommende Verbindungen können zu einem anderen Anschluss weiter
geschaltet werden. Die Weiterschaltung erfolgt auf Antrag netzseitig oder durch Initialisierung vom Kunden
über die SIP Meldung 302 im Endgerät. Unterstützt werden dabei die Varianten a) ständig (CFU), b) wenn
der Anschluss des Kunden besetzt ist (CFB), c) wenn die Verbindung nicht innerhalb einer zu
definierenden Zeitspanne (Sekunden) angenommen wird (CFNR).
• Premium-Rate-Dienste, Anschlusssperre: Abgehende Verbindungen zu Premium-Rate-Diensten
(Rufnummerngasse 0900x) sind standardmäßig gesperrt. Die Freischaltung erfolgt auf schriftlichen Antrag
des Kunden. Auf Anfrage können weitere Rufnummern oder Rufnummernbereiche gesperrt werden.


Bei Anschlüssen mit mehreren Sprachkanälen sind zusätzlich folgende Leistungsmerkmale möglich:
• Anklopfen (CW): Signalisierung weiterer Anrufe während des Gespräches.
• Rückfrage/Makeln (CH): Der auf Halten gesetzte Gesprächsteilnehmer wird aus dem Gespräch
genommen und über eine Ansage hierüber informiert. Anschließend kann eine zweite Verbindung
hergestellt werden. Danach ist das Hin- und Herschalten zwischen zwei aktiven Verbindungen möglich
(Makeln).


3.6. Telefon-Flatrate
Sprachverbindungen ins deutsche Festnetz sind im Grundpreis enthalten. Ausgenommen sind
Verbindungen ins Mobilfunknetz, zu Sonder- und Service-Rufnummern zu Daten- und Online-Diensten, zu
Einwahlrufnummern, zu Rufnummern der Gasse 032x, Anrufweiterschaltungen und Rückruffunktionen
sowie unternehmerisch bzw. gewerblich genutzte Verbindungen und Verbindungen die vor- oder
nachrangig Rückvergütung bezwecken. Diese Verbindungen werden gemäß Preisliste berechnet. Die
Abrechnung erfolgt minutengenau je angefangene Minute. Der Anschluss darf nicht von
Massenkommunikationsdiensten und Überwachungs- und Kontrollfunktionen genutzt werden. Bei
missbräuchlicher Nutzung ist die GFH berechtigt, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen.
Weitergehende Schadenersatzansprüche der GFH bleiben unberührt.


3.7. Sprachkanäle und Rufnummern
Bei den Tarifen Markt Connect Standard bzw. Klassik erhält der Kunde einen Sprachkanal und eine bzw.
drei Rufnummern. Beim Tarif Markt Connect Komfort wird der Telefonanschluss in der Ausführung mit zwei
Sprachkanälen überlassen. Der Kunde erhält im Tarif Markt Connect Komfort standardmäßig 3
Rufnummern, gegen gesonderte Beauftragung bis zu 10 Rufnummern. Weitere Details zur
Rufnummernvergabe sind in Abschnitt 3.1 beschrieben.


4. Optionale Serviceleistungen
Die Lieferung des Endgeräts ist im Bereitstellungspreis enthalten. Weitere Dienstleistungen auf Wunsch
des Kunden werden gem. Preisblatt gesondert in Rechnung gestellt. Die Haftung für Datenverlust am Gerät
des Endkunden ist auf den üblichen Wiederherstellungsaufwand bei Vorhandensein von
ordnungsgemäßen Datensicherungen beschränkt.


5. Rechnungsstellung und Kundenportal
Die Rechnungsstellung erfolgt elektronisch über das GFH Kundenportal. Eine Rechnung in Papierform mit
postalischer Zustellung kann beauftragt werden. Bei erfolgloser Abbuchung wird die Rechnung automatisch
künftig in Papierform versandt. Der Zugang zum Kundenportal erfolgt über die Internetseite der GFH unter
www.Glasfaser-Hengersberg.de mit den persönlichen Zugangsdaten.


6. Sofortwechsel
Für Kunden, deren gebuchtes Produkt über die Ausführungsvariante 1 realisiert werden kann, gilt:
Hat der Kunde bei einem anderen Anbieter einen bestehenden Festnetzvertrag an dem mit der GFH
vereinbarten Installationsort, so wird dem Kunden die Möglichkeit geboten, den Internetdienst der GFH
bereits vor dem Anbieterwechsel zu nutzen. Dieser Internetdienst ist für den Kunden bis zum Ende seiner
regulären Vertragslaufzeit beim anderen Anbieter, jedoch für maximal 12 Monate, kostenlos. Die
vereinbarte Vertragslaufzeit beginnt mit dem Ende der kostenfreien Nutzungsperiode. Telefonieleistungen
der GFH sind während dieser kostenfreien Nutzungsperiode nicht möglich.